Lebensfroh im Alter
Ihr ambulanter Pflegedienst in München

Lebensfroh im Alter - Ihr ambulanter Pflegedienst in Obermenzing

Unser Blog über die Altenpflege und ambulante Pflegedienste

Ambulante Pflegedienste: Hier erfahrt Ihr alles über die Altenpflege und über uns. Viel Spaß beim Ansehen!


Thema: Blutdruck messen - Wie messe ich den Blutdruck richtig?

Was ist der Blutdruck?

Die Kraft, die der Herzmuskel durch die Beförderung des Blutes auf die Gefäßwände, Arterien und Venen ausübt. Es wird ein rhythmisches Steigen und Fallen festgehalten.

Die Blutdruckmessung des arteriellen Blutdrucks, und der wird als Blutdruck bezeichnet und gemessen, kann entweder zentral (blutig) oder peripher mit Hilfe von Manschette und Stethoskop gemessen werden. Gemessen wird der Blutdruck in der Einheit mmHG.

Der Blutdruck im menschlichen Kreislauf wird durch die Kontraktion des Herzens aufrechterhalten und unterliegt den Schwankungen der Systole und Diastole.



Der Blutdruck ist abhängig von:

  • Beschaffenheit der Gefäße
  • Herzkontraktion
  • Blutmenge
  • Körperliche Aktivität
  • Tageszeit 

Wie messe ich den Blutdruck richtig?

  • Bitte beachten Sie: Den Blutdruck vor der Einnahme der vorhandenen Blutdruckmedikation messen
  • Regelmäßig morgens und abends zur gleichen Uhrzeit
  • Die Messmanchette bzw. das Messgerät auf der Herzhöhe auf der Herzseite halten
  • Immer am gleichen Arm messen
  • Es muss nicht am nackten Arm gemessen werden (dicke Kleidung sollte jedoch abgelegt werden)



Thema: Demenz Teil 2 - Wie kann man Menschen mit Demenz im Alltag unterstützen und eine gute Pflege gewährleisten?

Der Umgang mit Menschen mit Demenz birgt viele Herausforderungen und verlangt eine Menge Geduld. Folgende Punkte können eine Hilfestellung bieten: 

Selbstständigkeit fördern

Richtig kommunizieren

Geregelte Ernährung und Tagesstruktur ermöglichen

Hobbys fördern

Dem Betroffenen fallen vermeintlich einfache Aufgaben schwer und es dauert dementsprechend länger. Dennoch sollte man diese „zusätzliche“ Zeit in Kauf nehmen und denjenigen in seiner Selbstständigkeit fördern. Ansonsten verlernt er Aufgaben wie zum Beispiel sich anzuziehen oder sich die Schuhe zuzubinden zu schnell. 

Menschen mit Demenz verlieren nach und nach die Fähigkeit zu kommunizieren. Für Angehörige kann dies sehr belastend sein. Man sollte hierbei immer geduldig bleiben, sich in den anderen hineinversetzen und die Sätze des geliebten Menschen nicht für ihn beenden, sondern ihn stets ausreden lassen- auch wenn dies mehr Zeit beansprucht. 

Für Menschen mit Demenz ändert sich nicht nur die Gedächtnisleistung, sondern auch das Gefühl für Hunger und den Tag-Nacht-Rhythmus. Es ist deshalb wichtig geregelte Essenszeiten vorzugeben und trotz Veränderung des Appetits eine ausgewogene Ernährung anzubieten. Eine feste Tagesstruktur ist unabdingbar, damit der Mensch mit Demenz versteht zu welcher Tageszeit er welche Abläufe zu erledigen hat. 

Viele Menschen mit Demenz geben ihre Hobbys aus Angst sich in der Öffentlichkeit zu blamieren oder zu versagen auf. Durch Aktivitäten hält sich die betroffene Person jedoch länger fit und fühlt sich ausgeglichener. Ermuntern weiterhin aktiv zu bleiben ist hier der Schlüssel zu einem qualitativ besseren Leben. 



Thema: Demenz Teil 1 - Wenn die Vergesslichkeit Überhand nimmt

Demenz ist eine chronische Erkrankung, bei der es zu Störungen des Gedächtnisses kommt und somit die berufliche und soziale Aktivität beeinträchtigt wird. Es gibt verschiedene Typen von Demenz, die sich unterschiedlich auf den Krankheitsverlauf auswirken. Es gibt allerdings bestimmte Grundsymptome, die bei jeder Form der Demenz auftreten können. 

Stadien der Demenz

leichte Demenz

  • Vergessen von Terminen
  • ständiges Wiederholen der gleichen Fragen
  • Orientierungsprobleme an neuen Orten
  • die Betroffenen spüren, dass sich etwas verändert

mittlere Demenz

  • Verlust von Zeitgefühl
  • Nichterkennen der gewohnten Umgebung, der Partner/Familienmitglieder
  • Unterstützung beim Waschen, Anziehen und Essen notwendig
  • die Betroffenen haben keine Krankheitseinsicht

schwere Demenz

  • Verlust der Sprache
  • Nichterkennen der gewohnten Umgebung, der Partner/Familienmitglieder
  • Unterstützung beim Waschen, Anziehen und Essen notwendig
  • Die Betroffenen haben keine Krankheitseinsicht

 

Mögliche Konsequenzen im Verhalten

  • Angst
  • Nörgeln, Grantigkeit
  • Depressionen
  • Aggressionen, Schreien, Schimpfen
  • Misstrauen
  • Sehen von nicht existenten Personen und Tieren
  • andere Wahnideen oder Halluzinationen




Thema: ambulante Pflegetasche

Quelle: Lebensfroh im Alter, Berrschestraße 2, 81245 München

Die Pflegetasche des Pflegedienstes - so gut ausgerüstet kommen wir zu Ihnen!

Heute möchte ich Ihnen unsere Pflegetasche vorstellen. Wir haben bei jedem Patientenbesuch alle notwendigen Hilfsmittel dabei um Sie professionell zu schützen und Sie bedarfsgerecht zu versorgen.

Unsere Pflegehilfsmittel:

  1. Insulinfach mit Kühlbeutel 
  2. Medikamenten-Wochenbox
  3. Spritzenabwurfbehälter
  4. Dokumentationsmappen 
  5. FFP 2 Schutzmaske
  6. Schuhüberzieher
  7. Blutzuckergerät
  8. Blutdruckgerät
  9. Fieberthermometer + Schützhüllen
  10. Transportbeutel
  11. Einmalhandschuhe




Thema: Diabetes

Quellen: Deutsches Diabetes Zentrum Düsseldorf; Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2013, Leitlinien der Deutschen Diabetes Gesellschaft: Definition, Klassifikation und Diagnostik des Diabetes mellitus (Stand 10/2014)

Was ist Diabetes? Wie erkenne ich Diabetes? Wie kommt es zu Diabetes? Wie behandel ich Diabetes?

Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung. Die Aufnahme von Glukose aus dem Blut in die Zellen ist gestört, so dass sich der Blutzuckerspiegel erhöht. Der zu hohe Blutzuckerspiegel zeigt sich anfänglich in Symptomen wie einem starken Durstgefühl, ständige Müdigkeit und einem ausgeprägten Harndrang. Es leiden circa sechs Millionen Deutsche an Diabetes. Hierbei wird Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2 unterschieden. Diabetes Typ 2 tritt dabei mit 90 % am häufigsten auf. Oft wird Diabetes nicht erkannt, so dass die Dunkelziffer sehr hoch ist. 

Diabetes Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung bei der die körpereigenen Zellen, welche für die Insulinproduktion zuständig sind, angegriffen und zerstört werden. Die Aufnahme von Insulin ist erforderlich.

Bei Diabetes Typ 2 wird Insulin im Körper erzeugt. Das Insulin entfaltet aber nicht die volle Wirkung. Im Verlauf der Erkrankung kommt es zu einer Insulinresistenz. Eine weitere mögliche Ursache ist die Abnahme der Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse. Es ist nicht mehr ausreichend möglich Zucker aus dem Blut zu transportieren.  Eine Gewichtsreduktion, eine ausgewogene Ernährung und eine gesteigerte Bewegung kann oftmals eine Verbesserung herbeiführen. Die Aufnahme von Insulin ist meistens dennoch erforderlich. 

In beiden Fällen treten die Langzeitfolgen in Form von Nerven- und Gefäßschädigungen auf. 


 
 
 
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